Brief an Bundesrat für wirksame Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen
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Die IV muss junge Menschen mit psychischen Problemen wirksam unterstützen, das fordert Inclusion Handicap in einem Brief an den Bundesrat.
In einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat fordern Inclusion Handicap und die Organisationen Procap, Pro Juventute, Pro Mente Sana, Pro Infirmis, Pro Familia und FSP: Die Invalidenversicherung (IV) muss junge Menschen mit psychischen Problemen wirksam unterstützen – durch stärkere Prävention, verbesserte Versorgung und nachhaltige Eingliederung. Junge Menschen mit psychischen Problemen brauchen eine Perspektive, keine neuen Hürden. Die Organisationen stellen sich klar gegen die zuletzt medial diskutierten Vorschläge wie ein Mindestalter für IV-Renten von 30 Jahren oder befristete Rentenleistungen. Diese Massnahmen würden den Druck auf Betroffene erhöhen, ohne die Situation nachhaltig zu verbessern. Im Gegenteil: sie fördern Verschuldung, Sozialhilfeabhängigkeit und Perspektivlosigkeit. Was es dagegen braucht, ist die Stärkung von Prävention und Eingliederungsmassnahmen sowie ein nachhaltiges und auch bereichsübergreifendes Vorgehen im Hinblick auf die nächste IV-Revision.